Wie setze ich einen Imagefilm erfolgreich ein?

Dieser Guide zum Thema: Wie setze ich einen Imagefilm erfolgreich ein? erklärt wie Sie diesen verbreiten können.

Die Frage: „Wie setze ich einen Imagefilm richtig ein?“ sollte man sich bereits vor der Produktion bzw. sogar vor der Erstellung der ersten Idee stellen. Das Wichtigste um Erfolg zu haben, ist der Verbreitungsweg und die Definition der Zielgruppe.  

Ihr Imagefilm ist Ihre Visitenkarte, also verbreiten Sie diese. Stellen Sie sich folgende Fragen:

So gehen Sie vor: 

1.Wer soll auf mein Unternehmen aufmerksam werden?  

Sprechen Sie junge Leute an? Ist Ihre Zielgruppe im Rentenalter oder wollen Sie gar B2B verkaufen? Die dümmste Antwort, die Sie geben können ist: „Ich möchte jeden ansprechen.“

Das funktioniert in der Bewegtbildebene leider nur bedingt bis gar nicht, da die natürlichen Sehgewohnheiten sich durch Social Media, TV und Internet von Generation zu Generation so schnell verändert haben, dass die Zielgruppe von jeweils anderen Arten des Inhalts wie auch des Schnitts abgeholt bzw gebunden wird.

Wir kategorisieren die potenziellen Zuschauer in folgende Altersklassen ein: 14 – 25, 25 – 45, 45 – 60 und Ü60.  

2. Was möchte ich bewerben?  

Bewerben Sie eine Person? Ein Event? Eine Dienstleistung oder gar ein Produkt?  

Für unterschiedliche Ziele, müssen unterschiedliche Filme erstellt werden. Ein Produktvideo ist gänzlich anders aufgebaut als ein Eventtrailer.

Ebenso die Länge muss hier beachtet werden. So werden Trailer, die auf Social Media Plattformen laufen innerhalb der ersten 3 Sekunden (in der Zelgruppe von 14 bis 24) entweder als gut befunden oder es wird weiter geswiped.

Machen Sie sich Gedanken über die Möglichkeiten, die Ihnen und Ihrem Budget zu Verfügung stehen und führen Sie sich vor Augen, dass Sie für 2000 Euro keinen Hollywood Film erhalten.  Setzen Sie sich realistische Ziele und entscheiden Sie auch im Hinblick auf die Zielgruppe was Sie bewerben möchten. 

Gerne beraten wir Sie auch im Vorfeld in der Preproduktionsphase zum Thema Kostenplan und Budgetierung.

3. Das Erarbeiten einer Story, die Emotionen hervorruft. 

Anhand der Beantwortung der ersten Frage können Sie ablesen, ob der Look & die Story Ihrer Produktion Hochglanz sein soll oder ob es eher in Richtung fancy & jung gehen soll.

Wie verkaufen Sie am ehesten Produkte an die Zielgruppe? Egal welche Altersklasse, alle holen Sie über Emotionen ab. Wer sich emotional mit einer Story verbunden fühlt, behält diese und damit auch die Marke im Kopf.

Seit tausenden von Jahren funktionieren die Kernstrukturen des Drei-Akt-Systems von Aristoteles. Selbst Hollywoodfilme sind heute im Groben nach diesem Schema aufgebaut und hier merken Sie auch schon, dass Sie an Ihre Grenzen stoßen.

Daher sollten Sie sich für diesen Schritt definitv professionelle Hilfe von ausgbeildeten Menschen suchen, die die genaue Struktur eines guten Films beherrschen und so den Zuschauer binden können.  

4. Bild- & Tongestaltung zeigt wie professionell Sie wirklich sind. 

Ich persönlich bekomme kalte Schauer, die mir den Rücken hinab laufen, wenn ich so manche „Werbeproduktionen“ von unausgebildeteten „Profis“ sehe, die damit die digitale Visitenkarte (denn ein Imagefilm ist nichts anderes) eines Unternehmens gänzlich zerstören!

Überlegen Sie doch mal. Würden Sie Ihre Visitenkarte von einem ungelernten Schwager machen lassen und dann Ihren potenziellen Kunden stolz eine schräge, durchlöcherte graue Pappkarte ohne Inhalt, außer Ihrem viel zu kleinen Firmenlogo in die Hand drücken? Nein, natürlich nicht! Das schreckt Kunden ab.

Ebenso ist es bei Bewegtbild. Laden Sie auf Social Media oder der Firmenwebsite einen Film hoch, der nicht der Qualität Ihres Unternehmens und Ihrer Dienstleistung entspricht, verkaufen Sie sich unter Wert oder noch Schlimmer ruinieren Sie sich Ihren Ruf und verschrecken potenzielle Neukunden.

Sie haben exakt eine Chance den Websitebesucher zu einem Neukunden zu machen! Versauen Sie es nicht! Also muss der Firmenfilm professionell erstellt werden und etwas Geld in die Hand genommen werden. Wenn dadurch nur eine Hand voll Leute den letzten Schubs bekommen und Vertrauen zu Ihnen oder Ihrem Unternehmen aufbauen und dadurch Umsatz für Sie entsteht, hat sich der Film bereits mehr als nur rentiert.

Viele vergessen auch, dass ein Imagefilm nicht nur für das laufende Quartal einsetzbar ist, sondern für die nächsten 4 bis 5 Jahre als Werbemittel eingesetzt werden kann. Rechnen Sie mal, was Sie ein 10.000 Euro Imagefilm verteilt über 5 Jahre im Quartal kostet. (500 Euro Netto)

Das ist ein Witz für den Werbeffekt, den Sie erzielen können, sofern der Film gut gemacht ist und gut verbreitet wird. Diese 500 Euro sollten Sie als Unternehmen definitiv übrig haben und investieren. Der Kern ist die Geschichte, doch genau so wichtig sind Bild und vor allem Ton!

Lassen Sie ein professionelles Kamerateam anrücken, die wissen, wie man mit Bildern, Lichtstimmung und Akkustik manipuliert und atemberaubende Bilder erschafft, die die erdachtre Story unterstützen.

Wir arbeiten zum Beispiel nur mit extrem moderner & vielseitiger Technik, die natürlich ihren Preis hat und ausgebildeten Mediengestaltern für Bild & Ton zusammen, um einen Qualitätsstandart halten zu können, den man sich NICHT über YouTube Videos und schlechte KI Tools beibringen kann.

Fragen Sie sich selbst: Lassen Sie sich Ihre Elektrik zu Hause von einem Metzgergehilfen verlegen? Wird Ihre Steuererklärung von einem Friseurlehrling erstellt? Investieren Sie in Expertise und es wird sich durch Umsatz auszahlen.

 

5. Social Media, YouTube oder doch Fernsehen? Format 9:16? 16:9? 1:1? 

Die Frage der Verbreitung stellt sich nun in einer ganz besonderen Form, denn für die Postproduktion muss geklärt werden wo der Film abgespielt werden soll.

Durch Ihre definierte Zielgruppe wissen Sie, wen Sie ansprechen wollen. Dadurch lässt sich erarbeiten wo sich die meisten Leute dieser Zielgruppe befidnen. Junge Leute konsumieren mehr Social Media. Hier je nach Netzwerk auch unterschiedliche Altersklassen.

Lassen Sie sich auch hier von professioneller Seite beraten. Auch die Formate sind für jede Plattform entscheidend. So hat Facebook in seinem Algorythmus beispielsweise eine andere Vorliebe, als Instagram, Tiktok oder YouTube.

Auch der Schnitt muss dementsprechend angepasst werden und die Geschichte entweder intensiver und länger oder kürzer und verständlicher erzählt werden.

Wir bieten übrigens für jedes Filmprojekt eine Analyse an, die genau das einordnet und wir erstellen zudem, wenn gewünscht, eine Strategie für die jeweilige Plattform.  

6. Platzierung

Der größte Fehler ist das Hochladen eines Imagefilms auf YouTube und zu hoffen, dass jemand sich dort hin verirrt.

Wir sind leider nicht mehr im Jahr 2005. Das heißt: Sie müssen aktiv durch Schlagworte, SEO-optimierte Metadaten, SEA und Zuschauerbindung dafür sorgen, dass Ihr Film gefunden und vom Algorythmus geranked bzw weiteren Leuten vorgeschlagen wird.

Zudem planen Sie unbedingt noch ein Budget für die jeweilige Plattform mit ein um den Film aktiv zu bewerben und so an Ihre Zielgruppe schneller ausspielen zu können. Nur so kann man heute noch mit dem Ganzen Erfolg haben! 

7. Ist ein Film mit 40.000 Aufrufen besser als ein Film mit 400? 

Klare Antwort: Nein! Ihr Film muss die Zielgruppe erreichen und diese muss Ihnen Umsatz bringen.

Die Klickanzahl ist hier nebensächlich. Nehmen wir einmal an, Sie haben einen Dachdeckerbetrieb und ein lustiges Filmchen gedreht, das aber falsch positioniert wurde und der Algorythmus fälschlicherweise an die Zielgruppe 14-25 ausspielt.

Wenn ich mir ein Video anschaue, weil es lustig ist und ich eigentlich gar kein neues Dach benötige, dann ist mein Klick für Ihr Unternehmen nichts wert.

Wenn jetzt 40.000 Leute den Film sehen, weil er lustig ist, jedoch keine Verkaufsstrategie im Film vorhanden ist und die Zielgruppe falsch ist, bringt Ihnen das Ganze am Ende gar nichts. Ein Imagefilm muss Umsatz machen.  

Gehen wir zu dem Film mit 400 Aufrufen, der jedoch richtig platziert ist und die Zielgruppe 45-60 anspricht. 

Sofern aus den 400 Aufrufen 8 neue Aufträge mit einem Gesamtvolumen von 80.000 Euro hervorgegangen sind, hat sich das 10.000 Euro Imagevideo bereits bezahlt gemacht. Machen Sie es nicht an den Aufrufen, sondern am Feedback und der Resonanz der einzelnen Zuschauer fest. 

FAZIT

Wählen Sie Ihre Zielgruppe und die damit verbundenen Plattformen schon vor dem Dreh aus. Daraus resultiert die Art, Form und das Storytelling Ihres Films. Lassen Sie sich professionell beraten was die Erstellung einer Social Media Strategie angeht, so dass Sie eine optimale Platzierung Ihres Spots erreichen. Setzen Sie aufs richtige Pferd und holen Sie sich im Bedarfsfall Beratung vom Fach.  

Kamera-Team bietet auch eine unverbindliche Erstberatung zu Ihrem Projekt an. Gerne können Sie uns per Mail oder Telefon kontaktieren.